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Wohnen · Mietrecht

Mieterhöhung prüfen: Vergleichsmiete und Kappungsgrenze

Mieterhöhung erhalten und nicht sicher ob sie berechtigt ist? AmtsKompass hilft, das Erhöhungsverlangen einzuordnen, die Kappungsgrenze zu prüfen und die Zustimmungsfrist zu erkennen.

Mietrecht · Prüfung

Ist die Erhöhung zulässig?

Mieterhöhungen sind nur auf die ortsübliche Vergleichsmiete zulässig und müssen schriftlich begründet werden.

  • Mietspiegel, Gutachten oder Vergleichswohnungen als Begründung
  • Begründung fehlt → Erhöhung formell unwirksam
  • Letzte Erhöhung max. 15 Monate her
Schreiben hochladen
Mietrecht · Kappung

Kappungsgrenze einhalten

Innerhalb von 3 Jahren darf die Miete max. 20% steigen (in angespannten Märkten nur 15%). Alle Erhöhungen addieren.

  • Erhöhungen der letzten 3 Jahre zusammenzählen
  • In angespannten Wohnungsmärkten: 15%-Grenze
  • Überschreitung → Erhöhung teilweise unwirksam
Mieterverein
Mietrecht · Frist

Zustimmungsfrist nutzen

Bis zum Ablauf der Zustimmungsfrist (2 volle Monate) können Mieter prüfen und ggf. widersprechen.

  • Frist: 2 volle Kalendermonate ab Zugang
  • Widersprechen, wenn Erhöhung unzulässig
  • Wohngeld prüfen, wenn Miete danach zu hoch
Wohngeld prüfen

Was Sie wissen sollten

Zustimmungsfrist2 volle Kalendermonate ab Zugang des Schreibens. Frist sofort im Kalender eintragen.
BegründungOhne Mietspiegel, Gutachten oder Vergleichswohnungen ist die Erhöhung formell unwirksam.
KappungsgrenzeMax. 20% in 3 Jahren (15% in angespannten Märkten wie Berlin, München, Hamburg etc.).
MietspiegelÖrtlicher Mietspiegel gibt Vergleichsmiete. In vielen Städten online verfügbar.

So funktioniert AmtsKompass – in 3 Schritten

1
Dokument hochladen

Brief oder Bescheid als Foto oder PDF hochladen – kostenlos registrieren und direkt starten.

2
Automatische Analyse

AmtsKompass erkennt Absender, Dokumenttyp, Fristen und was von Ihnen verlangt wird.

3
Verstehen & handeln

Sie erhalten eine verständliche Erklärung, eine Aufgabenliste und Links zu offiziellen Quellen.

Häufige Fragen zu Mieterhöhung prüfen

Welche Begründung muss eine Mieterhöhung enthalten?
Der Vermieter muss die Erhöhung mit Mietspiegel, Gutachten oder mindestens 3 Vergleichswohnungen begründen. Fehlt eine zulässige Begründung, ist das Erhöhungsverlangen formell unwirksam – Sie müssen nicht zustimmen.
Wie prüfe ich die Kappungsgrenze?
Addieren Sie alle Mieterhöhungen der letzten 3 Jahre (ohne Modernisierungsumlagen). Mehr als 20% – in angespannten Märkten 15% – sind unzulässig. Der übersteigende Teil der Erhöhung ist unwirksam.
Lohnt sich der Gang zum Mieterverein?
Bei Zweifeln ja: Die Prüfung einer Mieterhöhung gehört zu den Standardleistungen. Die Mitgliedschaft kostet meist 60–100 € pro Jahr und beinhaltet Rechtsberatung – oft günstiger als eine falsche Zustimmung.

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