Das Jobcenter fordert Geld zurück, weil angeblich zu viel Grundsicherungsgeld gezahlt wurde – meist wegen nachträglich angerechnetem Einkommen. Nicht jede Rückforderung ist korrekt berechnet. Prüfen Sie den Bescheid genau, bevor Sie zahlen.
Ab Zustellung des Bescheids bleibt in der Regel ein Monat Zeit für den Widerspruch – danach wird der Bescheid bestandskräftig.
Häufigster Fehler: falsches Einkommen, falscher Zeitraum, oder bereits gemeldete Änderungen wurden nicht berücksichtigt.
Unabhängig vom Widerspruch kann eine Ratenzahlung beantragt werden, wenn die Summe nicht sofort bezahlbar ist.
Bei Aufhebungs- und Erstattungsbescheiden geht es meist um Geld, das Sie längst ausgegeben haben. Deshalb steht in diesem Muster auch der Antrag, die Vollziehung bis zur Entscheidung auszusetzen.
[Ihr Vor- und Nachname]
[Straße und Hausnummer]
[PLZ und Ort]
[Bedarfsgemeinschaftsnummer / Kundennummer]
[Behörde und Anschrift, wie im Bescheid angegeben]
[Ort], [Datum]
Widerspruch gegen den Bescheid vom [Datum des Bescheids]
Aktenzeichen: [Aktenzeichen aus dem Bescheid]
Sehr geehrte Damen und Herren,
gegen den oben genannten Aufhebungs- und Erstattungsbescheid lege ich
hiermit
Widerspruch
ein.
Zugleich beantrage ich, die Vollziehung des Bescheids bis zur
Entscheidung über meinen Widerspruch auszusetzen (§ 86a Abs. 3 SGG).
Zur Begründung: [Zutreffendes ausführen, zum Beispiel:]
[ - Die Änderung meiner Verhältnisse habe ich dem Jobcenter am
[Datum] mitgeteilt. Ein Nachweis liegt bei.]
[ - Die Höhe der Erstattungsforderung ist für mich nicht
nachvollziehbar. Ich bitte um eine Aufschlüsselung nach Monaten.]
[ - Ich habe die Leistung im Vertrauen auf den Bescheid verbraucht
und konnte den Fehler nicht erkennen (§ 45 Abs. 2 SGB X).]
Die weitere Begründung reiche ich nach.
Mit freundlichen Grüßen
[Unterschrift]
[Name in Druckbuchstaben]
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Die wichtigsten Punkte auf einen Blick – zum Abhaken, Ausdrucken oder Mitnehmen zum Termin.
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